ErLesenes am Samstag: Annegret Herzberg erzählt und liest "Karl Mickel - Der unbekannte Dichter"

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"Der Gedanke, dass unter uns bedeutende Dichter lebendig herumlaufen und Bier trinken, ist für manchen gewiss schwer zu ertragen, aber wir lernen ja alle dazu." (Rainer Kirsch,1975)

Lebendig läuft er nicht mehr unter uns herum, der Karl Mickel, seit 18 Jahren kann man ihn nur noch auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof besuchen, aber seine Gedichte, Stücke, Essays sind höchst lebendig. Ich habe ihn gut gekannt, den "gelehrten Kautz" (Mickel über Mickel) und kann auch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern über einen, der Wirtschaftsgeschichte studierte, Redakteur der Zeitschrift "Junge Kunst", Dramaturg am BE und zuletzt Dozent an der Schauspielschule in Berlin-Schöneweide war. Aber vor allem war er ein Dichter.

"Mickels Gedichte, so beschreibend sie sich geben, enthalten einen immensen Überschuss an Zukunft; man wird sie noch lange brauchen. Wenn ihre Hauptkategorien Strenge und Einfachheit sind und Einfachheit nicht an umlaufenden Vorstellungen von Verständlichkeit, sondern an der Durchleuchtung des Gegenstands zu messen ist, ist Mickel ein klassischer Dichter." (Rainer Kirsch, 1975)

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