Theater – „Die Töchter der Blanchéts an der Jungfernbrücke“

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Hugenotten in Preußen und Berlin – der lange Prozess einer Integration.
Die Legende, auf die das Theaterstück aufbaut, erzählt vom abendlichen Markttreiben an der Jungfernbrücke. Die Töchter der Familie Blanchét boten dort ihre selbst gefertigte Ware an: Spitzen und Klöppelware für Blusen und Hemden, Hauben und Chapeaus, aber nebenher sollen die reizenden Töchter die Kundschaft mit Klatsch und Tratsch unterhalten haben.

Gehasst wegen der unliebsamen, überlegenen Konkurrenz wurden sie, aber geachtet wegen der kunstvoll gefertigten Kleidung und von manchem Burschen beachtet wegen ihrer Schönheit, die sie freizügig und gut darzustellen wussten. An ihrem Mut und ihrem Selbstbewusstsein gegenüber dem ablehnenden und aggressiven, aber auch anerkennenden Verhalten der Berliner, soll sich die Dramatik des Stückes entwickeln. Nicht belehren soll das Theaterstück, sondern unterhalten und zum Nachdenken anregen, ein Nachdenken über menschliche Gemeinsamkeiten entgegen von Habgier, Egoismus und Neid. Die Frage bleibt im Stück offen: Helfen wir nur oder gewinnen wir auch dabei?

Text/Regie: Bernhard Buley, es spielt die „Theatergruppe Oberspree“

 

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