Theater für Jugendliche und Erwachsene

Jugendliche und Erwachsene haben sich zusammengefunden und proben wöchentlich Stücke und Kurzszenen, die sie dann einem interessierten Publikum vorstellen. Der Spaß, sich in der Gestaltung fiktiver Personen auszuprobieren, Worte, Sätze und Texte zu gestalten, sich in eine fremde Person zu verwandeln und dieser Person einen einmaligen Charakter zu geben, ist die wichtigste Seite der Freude am Spiel und der Verantwortung innerhalb der Gruppe und vor ihrem Publikum. Geleitet wird die Gruppe durch Bernhard Buley, der jeden Interessenten auch gern zu einer Probe einlädt.

Das Repertoire umfasst zurzeit:

„Legenden des Sichelmondes“
Sagen, Geschichten und Anekdoten des maurischen Königspalastes Alhambra. Drei Szenen: „Das Erbe des Mauren“, „Die Töchter des Königs“ und „Das Paradies des Narren“ stehen auf dem Programm.

 maure theater ratz fatz

 „Das Erbe des Mauren

offenbart einen Schatz des letzten Maurenkönigs Boabdil von unermesslicher Fülle. Die Szene durchmisst die Möglichkeiten und Grenzen der Gemeinsamkeiten von Reichtum und Glück. Dass Armut kein Glück bringt, haben wohl fast alle Menschen schon erfahren. Reichtum könnte es, wenn, ja wenn es daneben auch die Vernunft gäbe. Die aber war und ist noch schwerer zu finden als ein Schatz.
Text/Regie: Bernhard Buley
   
 toechter koenig ratz fatz

 „Die Töchter des Königs“ sind in Obhut mit liebevoller Zuneigung einer Kinderfrau, der Duena, herangewachsen. Nun holt der König seine Töchter nach Granada in die Alhambra, den maurischen Königspalast, in ihren Kindertraum vom Glück. Jetzt, wo sie erwachsen sind, wollen sie frei sein, als Prinzessinnen die Welt entdecken, ein Leben nach eigenem Willen führen. Ihr Vater, der König, sieht das ganz anders: für ihn sind seine Töchter ein lohnendes Pfand, eine nützliche Ware zur Vergrößerung seiner Macht. Aus Freude und Glück der Prinzessinnen werden Tränen, aber aus diesen erwächst neue Hoffnung.
Text/Regie: Bernhard Buley

   
 paradies ratz fatz  „Das Paradies des Narren“, so wurde die Alhambra vom Volk genannt. Damals kam nach der üblichen Erbfolge ein sehr selbstbewusster, herrschsüchtiger König an die Macht, der bei seinen Untergebenen, ja sogar bei allen im Königreich Lebenden mit seinen Reden und seinem Handeln so manche Verwunderung, aber auch Gelächter hervorrief.Die Alhambra war das „von Menschen gebaute Paradies“, bewundert zu allen Zeiten. Wenn sich darin aber der „von Allah bestimmte König“ zu viel Überheblichkeit und Anmaßung erlaubte, begannen im Volk heimlicher Spott, Hohn und unterdrücktes Gelächter aufzukeimen. Der König durfte das niemals erfahren, und so konnte er seine Narretei mit wachsendem Selbstbewusstsein grenzenlos steigern.
Text/Regie: Bernhard Buley
   
 Ein Leidensweg der Wahrheit 01  

„Von der Gerichtslaube zur Letzten Instanz, ein Leidensweg der Wahrheit“

Zum Ende des 17. und zum Beginn des 18. Jahrhunderts war Berlin durch viele Ereignisse in Unruhe geraten. Niemals vorher und auch nicht danach gab es so viele Räuberbanden in Berlin. Und wenn ein schwacher und kränkelnder Kurfürst nur im Sinn hatte, König zu werden und glaubte mit Strafen, Folter und Todesstrafen seine Macht durchzusetzen, führte es neben Grausamkeiten auch zu sehr merkwürdigen Begebenheiten, die dem Volk so manches Gelächter abforderten. Strenge Richtersprüche, vom Kurfürsten vorgegeben, lösten sich durch Volkswille in der „Letzten Instanz“ zum peinlichen Versagen der scheinbar absoluten Macht.

Eine Theaterposse, die heute ein Lachen herausfordert.

Text/Regie: Bernhard Buley

   
 koepenick und kein ende 01  

Köpenick und kein Ende

Der Gaunerstreich des Wilhelm Voigt vor 110 Jahren, mit dem Kassenraub und der Verhaftung des Bürgermeisters, wird aus der Sicht kaisertreuer und obrichkeitsgläubiger Köpenicker dargestellt. Das überschwängliche Getöse in den Zeitungen von der Unbesiegbarkeit des Kaiserlichen Heeres, aus Anlass einer „Neuen Sicht“ auf die verlorene Schlacht von Jena und Auerstett, einhundert Jahre zuvor, führt zum weltweiten Gelächter über den Preußischen Obrichkeitsstaat. Ein jahrelang verurteilter Zuchthäusler kommandiert eine Militäreinheit des „unbesiegbaren“ kaiserlichen Heeres. Die Komik dieser Posse liegt in der Wahrheit des dargestellten Geschehens. Konnte sich das Deutsche Kaiserreich mehr blamieren? Und haben nicht alle Versuche der Rechtfertigung diese Blamage noch vergrößert? Eine Posse, die seit 2004 gern gespielt und gern gesehen wird.

Text/Regie: Bernhard Buley

Leitung: Bernhard Buley – jeden Mittwoch von 18.00 – 20.00 Uhr

Kulturzentrum Schöneweide – hier finden Sie uns!

Die Busline 165 bis Bruno-Bürgel-Weg hält direkt vor unserem Haus.
Zu allen Veranstaltungen, bei denen es nicht anders ausgewiesen ist, wird ein Eintritt von 7/4 Euro,
Kinderveranstaltung 4 Euro, erhoben.

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Eintritt Vernissage und Galerie frei!

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