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Erlesenes am Samstag: Prof. Brigitte Sändig mit einer Lesung zu André Gide

André Gide, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht nur die französische Literatur prägte, sondern Weltgeltung besaß, wurde 1869, also vor einhundertfünfzig Jahren, geboren – Anlass, seiner literarischen Leistung und Bedeutung zu gedenken.

Gide schrieb Romane, Erzählungen, Essays, auch Stücke von hoher psychologischer Einfühlung und experimenteller Eigenart; seine Stellungnahmen zu politischen Grundfragen seiner Zeit (Kolonialismus; Heraufkunft des Faschismus; Leistung und Abgründe der Sowjetunion) fanden in den zwanziger und dreißiger Jahren großen Widerhall. Das umfangreiche Tagebuch und der Briefwechsel mit literarischen Größen wie Claudel, Rilke, Mauriac zeigen Gides Versuch, sich durch eine individuelle ethische Grundhaltung von sozialen und geistigen Zwängen zu befreien.

Die klaren Äußerungen zur weltpolitischen Situation und die eindringliche Psychologie der Romane bilden scheinbar einen Kontrast, verbinden sich aber in der komplexen künstlerischen Persönlichkeit Gides.

 

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